Veröffentlicht in oostfreesches Platt

Wenn een denn vöörnäähm deit . . .

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Wenn een denn vöörnäähm deit . . .

 

Up us Reisen in Soaken Waarkeree sünd wi joa een büld rümkoamen – un netsoveel verscheeden Minschen sünd us in de Joahren ok tomööt lopen.

Dat is een heelen grooten klöärigen Billerboagen – dor kunns verrafftich een Museum mit utstaffeern.

Tüschen us Waark un schloapen leegn joa mennich free Stünn’s – de wi up irgendeen Oart in Stükken kriigen mussen.

So hevvt wi denn in elker Kuntrei ok de een ov anner Krooch kennenleert. Van heel vöörnääm – wor man blossich mit Schlips un Kroach rinloaten wuur, bit hen noa eenfake Beerbuden – in de wi denn so mit us schidderk Aarbeidstüüch inlopen kunnen. So een Beerstuuv – de harn wi eens mörgens üm tein Üür mit dree Mann to foat.

Ähm een Beer drinken – un een spierke wat äten.

Wat dat groot an fastet Äten för d’ Liev givt in sükse Schenken – dat kann man hoast an twee Fingers uptellen.

Frikadell’n un inlächt Eier – Soleier, wenn sükk dor een wat ünner vöörstell’n kann – un villicht noch solten Gurken un suur Herings.

Bi de Fleeschhüdels geev dat meist een Brödchi upto. De Bakkerkluten worden woll blods jedet Neejoahr lävert – för dat ganze Joahr. De mussen denn wäär reichen bit Silvester – so luukich ween de meist üm meist. Us Patzmann wee van Huus ut een heel schniegeligen Fendt – so een bietji ovdreit un spitzkantich. Wenn wi nich wußt harn, dat he in d’ Köälenpott upwussen wee – wiers harn wi Hannower as sien Herkoamen ankeeken. Bevöör de eerste Klukk to drinken up de Toafel stunn, harn mien Broer un ikk all twee suur Herings dorachterneit.

Us stieven Kolleech we sowat to „ordinär“ – dat kunns in sien Kieken läsen – Herings mit Fingers äten! Dat he nich „igitt“ sää, dat wee dat eenzich wat noch fääl. Noa dree Beer kreech de Pans in hüm oaber doch woll Schmacht. He spekuleer stilkens mit gluubsche Oogen noa de Glasschkapp, in de de Krööger sien „fast food“ as he dat domals all nöömde, upbewoahr. Van wägen de Fleegens in de Lücht. Us Hannowerverschnitt lett sükk doch verrafftich een Frikadäel mit Brötchi gääven. De Krööger brengt hüm de – un moot furss nochmoal lopen, wiel – oahn Mest un Goabel kunn he doch nich äten. Wat he oahn Mest un Goabel doon kunnt har – dat kunns in de Krööger sien Gesiächt ovlääsen. Us Kolleech kricht Mest un Goabel – lächt sükk de Schlakkerlatz trecht – lett nocheen poar Niegelichkeiten över dat Brödchi los – van wägen dat dat so toi is – dat is woll van eergüstern ov so – will mit de Goabel in de Deech stäken, üm mit d’ Mest dorvan een Stükkji ovtoschnieden.

Suust hüm doch verafftich de Bakkerhüdel ünner d’ Goabelspitz wäch – seiltin een Boach to de Noaberdisch hen – un dor so in een grodet Beerglas. Nümms sächt wat in de Kroochstuuv. Aal kiekens blods de Goabelstäker an. De Krööger kummt up sien platt Fööt van achter d’ Tresen anschoaven – hoalt mit twee Fingers de Deechhüdel ut dat Beerglas van de Noaberdisch – pakkt dat Deert heel sinnich bi us Patzmann, de mit gleunich Oorn bedrüppelt dorsteit, up de Teller – un sächt hönnichsööt: So mien Jung – nu kanns drup los schnieden – dit Brödchi neit di nich mehr ut.©ee

 

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Autor:

"In einem Augenblick gewährt die Liebe, was Mühen kaum in langer Zeit erreicht." Johann Wolfgang von Goethe

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